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Weckherlin Georg Rodolf
An die Marina
Ihr wisset, was für schwere Klagen,
Für große Schmerzen, Sorg und Plagen
Mich eure Schönheit zart und rein,
Und eurer braunen Augen Schein
Schon lange Zeit hat machen tragen.
Was sollt ich euch dann weiters sagen,
Weil uns die Lieb zugleich geschlagen,
Dann das uns jetz kann füglich sein
Ihr wisset was.
Derhalben länger nicht zu zagen,
So wollet mir nu nicht versagen
Viel tausend Küß für tausend Pein;
Und weil wir beed jetzund allein,
So lasset uns auch vollends wagen
Ihr wisset was.
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