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Rückert Friedrich 1788-1866
Lebensdaten
Geboren am 16. Mai 1788 in Schweinfurt geboren, gestorben am 31.01.1866
in Neuses.
1802-1805
Besuch des Gymnasiums in Schweinfurt.
1805-1809
Studium der Philologie in Würzburg und Heidelberg (1808).
1809-1812
Zunächst bei den Eltern in Ebern, 1811 Promotion, dann als Privatdozent
in Jena.
1812-1815
Wechselnde Aufenthalte in Würzburg, Hildburghausen, Ebern und auf der
Bettenburg bei Christian von Truchseß, der Rückert in Kontakt bringt mit
Jean Paul, Fouqué, Voß und Schwab. 1814 erscheinen Deutsche Gedichte
unter dem Pseudonym Freimund Raimar.
1815-1817
Redakteur von Cottas »Morgenblatt«.
1817-1819
Italien-Reise; ab 1818 Studium der arabischen und persi-
schen Sprache und Literatur bei dem Orientalisten Hammer-Purgstall in
Wien.
1820-1825
In Coburg. 1821 heiratet Rückert Luise Wiethaus-Fischer. Die Gedichtsammlung
Liebesfrühling erscheint. 1821-25 Redakteur des »Frauentaschenbuchs«.
1826-1841
Professor der Orientalistik in Erlangen. 1826 erscheinen die Makamen
des Hariri. 1833/34 entstehen nach dem Tod der beiden jüngsten Kinder die
Kindertotenlieder (postum 1872 veröffentlicht). 1834-38 erscheinen Gesammelte
Gedichte (6 Bde.), 1836-1839 Die Weisheit des Brahmanen (6 Bde.).
1841-1848
Professur in Berlin. Es erscheinen die Schauspiele Saul und David (1843),
Herodes der Große und Kaiser Heinrich IV. (beide 1844), Christofero Colombo
(1845) und die Über-
setzung Hamesa oder die ältesten arabischen Volkslieder (1846).
1848-1866
Rückert zieht sich auf das Landgut Neuses (bei Coburg) zurück, schreibt
sein Poetisches Tagebuch (postum 1888).
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