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Platen August von 1796-1835
Lebensdaten
1796
Am 24. Oktober in Ansbach als Sohn eines in preußischem Dienst stehenden
Oberforstmeisters geboren.
1806
Platen besucht das Kadettenkorps in München.
1810-14
Page und Unterleutnant im bayrischen Dienst. 1813 beginnt
Platen ein Tagebuch (ersch. 1896-1900).
1815
Teilnahme am Frankreich-Feldzug (als Reservist).
1818
Dreijähriges Stipendium: Studium der Rechtswissenschaft,
Philologie, Naturwissenschaft in Würzburg. Homosexuelle
Neigungen.
1819
Flucht nach Erlangen, Fortführung und Abbruch des juristischen Studiums;
1820 Wien-Reise.
1821
Ghaselen, Neue Ghaselen (1823), mit denen Platen orientalische Versformen
ins Deutsche einführt.
1822-23
Dramen (Der gläserne Pantoffel, Berengar, Der Schatz des Rhampsinit).
1824
Erster Aufenthalt in Venedig.
1825
Sonette aus Venedig; Treue um Treue (D.).
1826
Die verhängnisvolle Gabel (dramatische Satire).
Bis 1835 ständiges Reiseleben in Italien, auf der Basis eines vom bayrischen
König Ludwig I. gewährten Stipendiums, nur unterbrochen von zwei Deutschland-Aufenthalten
1831/32 und 1834, jeweils in München. Bevorzugte Orte sind Neapel, Rom
und Venedig. Während seines Italien-Aufenthaltes pflegt Platen klassizistische
Formen: Oden, Hymnen, Eklogen, Idyllen, Elegien, Epigramme.
1828
Gedichte (erweitert 1834).
1829
Der romantische Ödipus (Komödie, Immermann-Parodie); Fehde mit Heine (»Die
Bäder von Lucca«).
1831-32
Arbeit an Polenlieder (ersch. 1839), Ausdruck freiheitlicher und antidespotischer
Gesinnung.
1833
Die Liga von Cambrai (D.); Geschichten des Königreiches Neapel 1414-43.
1835
Die Abbassiden (Epos). - Am 5. Dezember stirbt Platen in Syrakus.
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