Gumppenberg
Hanns von
Und
sehr....
nach
Hugo von Hofmannsthal
Ballade
des äußeren Lebens
Und Kinder wachsen
mit sehr weißen Zähnen,
Die dann so gelb doch werden wie die Primeln,
Und alle gehen wir uns müd, und gähnen.
Und grüne Pflaumen
hangen in den Himmeln,
Die blau wie tote Schwalben niederschlagen
Und sehr bekümmert liegen, und verschimmeln.
Und immer weht
der Wind in unsern Tagen,
Und immer reden wir sehr viele Worte,
Und selten solche, die uns selbst behagen.
Und Wege laufen
sehr umher, und Orte
Sind da und dort, und auch bemerkenswerte,
Von dieser sehr und auch von jener Sorte:
Und Formen sind
auch manchmal, sehr verehrte,
Und wo sie sich zu einer Wölbung fügen,
Da scheint sehr nah, was ferne sich verwehrte..
Allein wozu?
Sehr flüchtig ist ihr Trügen
Und sehr belanglos dies gesehen haben,
Da wir uns selbst nur sehr und meistens rügen.
Was frommt dies
Spiel uns früh gebleichten Knaben,
Die einsam wir und so verschieden sind
Und gern uns mit uns selber nur begaben?
Wie könnten
wir an allem dem genesen?
Und dennoch sagt sehr viel, der "Pleite" sagt,
Ein Wort, daraus Tiefsinn und Trauer rinnt
Wie stille Tropfen
aus den hohlen Käsen.
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