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Goethe
Johann Wolfgang von
Römische
Elegien IX.
Herbstlich
leuchtet die Flamme vom ländlich-geselligen Heerde,
Knistert und glänzet wie rasch, sausend vom Reisig empor!
Diesen Abend erfreut sie mich mehr denn eh noch zur Kohle
Sich das Bündel verzehrt, unter der Asche sich neigt
Kommt mein liebliches Mädchen. Dann flammen Reisig und Scheite,
Und die erwärmte Nacht wird uns ein glänzendes Fest.
Morgen frühe
geschäftig verlässt sie das Lager der Liebe,
Weckt aus der Asche behend Flammen aufs neue hervor.
Denn das gab ihr Amor vor vielen andern die Freude
Wieder zu wecken wenn sie still wie zur Asche versank.
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