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Andersen Hans Christian Tanze, tanze, Püppchen meinJa, das ist nun ein Lied für ganz kleine Kinder", versicherte Tante Male, "dem kann ich mit dem besten Willen nicht folgen." Aber die kleine Amalie konnte es; sie war nur drei Jahre als, spielte mit Puppen und erzog diese so, daß sie ebenso klug wurden wie Tante Male. Es kam ein Student ins Haus, der Gab den Brüdern Stunden, er sprach
so viel mit der kleinen Amalie und deren Puppen, sprach ganz anders wie
alle anderen; das fand die Kleine so unterhaltend, und doch sagte Tante
Male, er verstehe durchaus nicht mit Kindern umzugehen, die kleinen Köpfe
könnten ein solches Geschwätz durchaus nicht vertragen. Die kleine Amalie
konnte es; ja, sie lernte sogar ein ganzes Lied von dem Studenten: Tanze,
tanze, Püppchen mein!" und das sang sie ihren drei Puppen vor, von denen
zwei neu waren, ein Fräulein und ein junger Herr, die dritte aber war
alt und hieß Liese. Sie bekam auch das Lied zu hören, und sie kam auch
mit darin vor. "Tanze, tanze, Püppchen mein! "Allte Mutter Liese hier, "Tanzet, tanzet, Püppchen mein! Und die Puppen verstanden das Lied, und die kleine Amalie verstand es; der Student verstand es; er hatte es selber gedichtet und sagte, es sei ganz ausgezeichnet; nur Tante Male verstand es nicht; sie war hinaus über das Plankwerk der Kindheit (Piankwerk sagte sie); aber das war die kleine Amalie nicht, die sang es. |